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Die Zukunft der Psychiatrie
ist trauma-informiert.

Für echte Entstigmatisierung und ein selbstbestimmtes Leben in Würde für alle
braucht es einen Systemwandel.

Weg von der Pathologisierung und Kategorisierung von Wahrnehmungen, Gefühlen und Verhalten…

… hin zu einem traumainformierten Verständnis von psychischer Gesundheit.

Ein neues Verständnis von psychischer Gesundheit

tila – traumainformiert leben & arbeiten ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für ein neues, menschenwürdiges Verständnis von psychischer Gesundheit einsetzt.

Unsere bestehenden psychiatrischen Systeme bauen vorwiegend auf konstruierte Diagnosen und Psychopharmaka mit starken Nebenwirkungen – und betreiben damit vor allem Symptomreduktion.

Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel, der psychische Gesundheit neu und nachhaltig denkt: menschenwürdig, anti-pathologisch, systemisch – traumainformiert.

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tila ist …

Anti-pathologisch

Wahrnehmungen, Gefühle und Verhaltensweisen, die Menschen als Reaktion auf traumatische Erfahrungen und belastende Lebensumstände zeigen, sind normal, nachvollziehbar und angemessen – keine Symptome psychischer Erkrankungen.

Nicht-dual

Wir unterscheiden nicht zwischen psychisch „gesunden“ und psychisch „kranken“ Menschen. Alle Menschen erleben Formen von Traumatisierung, manche schwerwiegender, manche weniger schwerwiegend. Jeder Mensch kann mit der richtigen Unterstützung Recovery erfahren.

Systemisch

Armut, Diskriminierung, Stress, Trauma, Unterdrückung, Isolation,… Es gibt viele systemische Ursachen für psychische Krisen und Krisenzustände. Die Psychiatrie muss entindividualisiert werden, damit der Handlungsdruck für politische Entscheidungsträger:innen steigt, strukturelle Reformen durchzuführen.

Ganzheitlich

Wir wollen, dass Menschen personzentriert unterstützt werden, auf allen Ebenen, die es braucht, um Halt und Teilhabe zu erleben und ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu führen.